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Technik

Schritt 14a – Die Patella.

Die Weichteil-Anlagerungen am Rande der Patella werden eingeschnitten, um die Ansätze von Quadrizeps- und Patellasehnen freizulegen. Die laterale patellofemorale Synovialfalte wird in unmittelbarer Nähe des Femurs inzisiert und gelöst, wobei die Kniegelenkarterien intakt bleiben. Am seitlichen Rand der Patella wird von der proximalen Quadrizepssehne bis hinunter zur distalen Patellasehne eine erhebliche Lösung des lateralen Retinaculums durchgeführt. Die Lösung muss so weit erfolgen, dass sich die Patella sowohl medial als auch lateral frei bewegt (Subperiosteale Peripatella-Release).





  

Schritt 14b

Die Höhe der Patella wird mit dem Messschieber gemessen (Messung A). Für den Verschleiß der Patella ist eine Toleranz vorgesehen. Die Patella-Schnittführung wird so angeordnet, dass nach der Zugabe für den Verschleiß von Knochen und Knorpel zwischen 6 und 11 mm entfernt werden. Dies entspricht der Stärke der Prothese und sollte die Höhe der Patella korrekt wiederherstellen.




  


Schritt 15a

Für den Schnitt wird eine oszillierende Säge verwendet und die Rest-Knochenstärke wird mit dem Messschieber überprüft. Der Patellaknochen sollte nach der Resektion noch mindestens 12 mm stark sein, jedoch nicht stärker als 15 mm, um eine Überbelastung zu vermeiden (Messung B, Schritt 14b). Bei sehr kleinen Patienten kann der Patellaknochen auf 10 mm reduziert werden, wobei dann eine extra kleine Patella mit kürzeren Zapfen eingesetzt wird.

  

Schritt 15b

Patella-Bohrschablone einsetzen, zentrieren und drei Zapfenlöcher bohren. Anschließend wird das entsprechende Patellamodell eingesetzt (extra klein, klein, mittel, groß) und die Gesamthöhe überprüft (Messung C, Schritt 14b). Patellaprothesen sind in folgenden Größen verfügbar: Extra klein 8,5 mm, Klein 9 mm, Mittel 9,5 mm und Groß 10 mm.



  
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